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HEIF Dateiformat

High Efficiency Image Format (Basis von HEIC)

Das High Efficiency Image File Format (HEIF) ist ein Containerformat für Bilder und Bildsequenzen. Es wurde 2015 von der Moving Picture Experts Group (MPEG) als Teil des MPEG-H-Standards veröffentlicht. Im Gegensatz zu anderen Bildformaten wie JPEG oder PNG definiert HEIF nicht die Komprimierung selbst, sondern stellt die Hülle (Container) der Bilddaten bereit. Das ist vergleichbar mit Video-Container-Formaten wie .MKV oder .MP4. Da der letztlich für das Bild verwendete Codec offen ist, bleibt der Standard flexibel für Weiterentwicklungen.

Technische Details zum HEIF-Container

Technisch baut HEIF auf dem ISO Base Media File Format (ISO BMFF) auf, das auch MP4 und anderen Mediencontainern zugrunde liegt. In dieser Entwicklung zeigt sich, wie Video- und Bildformate immer weiter verschwimmen, die technische Abgrenzung zwischen Bild und Video unschärfer wird. Das ist gut, denn die Unterscheidung zwischen „Bild“ (wie in JPG), Live-Aufnahme (iPhone, Android) und Bildsequenz (GIF) wird auch immer weicher. Was definieren wir noch als Foto, was als Film und was als Bildsequenz? HEIF-Dateien unterstützen alle diese Formate und können weiterhin Thumbnails für die Vorschau, Tiefenkarten, Alpha-Kanäle und HDR-Metadaten enthalten.

In der Praxis ist die Dateiendung .heif relativ selten, die meisten Dateien treten als .HEIC auf. Das C in der Dateiendung soll auf den verwendeten HEVC-Codec hinweisen. Die zweithäufigste Verwendung ist die Endung .AVIF – hier wird AV1 als Codec verwendet. Bei unklarem Codec oder sonstigen Inhalten ist aber die Dateiendung .heif vorzuziehen.

geschichtliches über das HEIF-Format

Die Entwicklung von HEIF ist den technischen Beschränkungen von JPEG geschuldet. 1992 veröffentlicht ist das JPEG-Format zwar immer noch das mit Abstand am häufigsten eingesetzte Format, doch auch die zahlreichen Versuche das JPEG-Format etwas moderner zu machen (JP2, JXL, JPEG-XR, …) hatten nie einen wirklichen Durchbruch. Mit steigenden Anforderungen und HDR-Inhalten brauchte man ein Format, das mit guter Kompression mehr als 8 Bit Farbtiefe pro Kanal darstellen kann. HEIF stellt den Rahmen hierfür bereit, die konkrete Umsetzung übernimmt dann der Codec, aktuell meist AV1 oder HEVC.

Quellen

ISO/IEC 23008-12:2025 – Information technology – MPEG media transport – Part 12: Image File Format
Nokia Technologies: „HEIF – High Efficiency Image File Format“
MPEG-H Part 12 – Image File Format

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Sören RamspeckZuletzt aktualisiert am 19. März 2026 von Sören Ramspeck mit der Erfahrung von mehr als 128.506.057 umgewandelten Dateien seit 2013.

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Informationen zu HEIF-Dateien

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