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Wie auch das reguläre JPEG wurde das JPEG 2000 als Format von der Joint Photographic Experts Group entwickelt und Ende 2000 publiziert. Anders als beim .jpg, kann das JPEG 2000 aber auch verlustfreie Kompressionen erstellen und wurde speziell Rastergrafiken entwickelt.

Da die JPEG 2000-Dateien auch unterschiedliche Metadaten speichern können, ermöglichen diese die einfache und schnelle Anlegung größerer Mediatheken.
Vor allem im direkten Vergleich liefert das JPEG 2000 zum JPEG einige entscheidende Vorteile: So sind höhere Farbtiefen und Auflösungen (bis zu 12 Bit: 64.000 x 64.000 Pixel) möglich. Auch eine inkrementelle Darstellung in niederauflösenden Vorschaubildern kann von einem JPEG 2000-Bild problemlos erzeugt werden, auch Alphakanäle und die entsprechenden Transparenzen können ausgegeben werden.

Allerdings hat dies einen entscheidenden Nachteil im Vergleich zu einer JPEG Datei; eine JPEG 2000 benötigt in der Codierung deutlich mehr Rechenleistung, was viele Digitalkameras nicht liefern können. Vor allem Serienbildaufnahmen würden dadurch zum echten Problem geraten.

Eingesetzt wird das Format JPEG 2000 daher weniger von Privatanwendern, sondern eher im professionellen Bereich. In der Medizintechnik oder der Codierung für digitales Kino (hier als Bildsequenz Motion JPEG 2000) kommt das Format zum Einsatz. Selbst bei höherer Kompression vermeidet das JPEG 2000 durch den Einsatz einer Wavelet-Codierung das Bilden von Blockartefakten.

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